CDU Hage

"Hage gestalten, statt nur verwalten“: Sven Behrens setzt auf Mut, Präsenz und echtes Miteinander

HAGE / BERUMBUR. „Sven, trittst du noch mal an?“ – Diese Frage hat Sven Behrens (49) in den vergangenen Monaten fast täglich begleitet. Ob beim SV Hage, beim Einkaufen oder direkt an der Haustür: Der Rückhalt aus der Bevölkerung war so deutlich, dass seine Entscheidung nun feststeht.

Der Erste Kriminalhauptkommissar tritt erneut zur Wahl an – mit dem Ziel, Mut, Präsenz und Entschlossenheit ins Hager Rathaus zu bringen.
Seine Botschaft ist klar: „In unsicheren Zeiten reicht es nicht, nur Akten zu verwalten. Ich trete an, um unserer Samtgemeinde die Dynamik zurückzugeben, die sie verdient.“

Finanzen: Spielräume vor Ort schaffen
Für Behrens ist klar: Eine starke Samtgemeinde braucht eine solide finanzielle Basis. „Wir dürfen nicht darauf warten, dass Lösungen oder Gelder aus Hannover oder Berlin kommen – wir müssen die Dinge hier vor Ort selbst anpacken“, betont er. Sein Ansatz: Einsparpotenziale prüfen, Investitionen klar priorisieren und die Finanzkraft aktiv stärken. Dass er dieses Handwerk beherrscht, zeigte er bereits als CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Durch die von ihm vorangetriebene Senkung der Kreisumlage verschaffte er Hage mehrere hunderttausend Euro zusätzlichen Spielraum. „Dieses Geld soll direkt bei den Menschen vor Ort ankommen – für stabile Kita-Gebühren, moderne Schulen und die Förderung unserer Vereine.“

Gesundheit: Mehr als nur eine Zentralklinik
Ein zentrales Anliegen ist für Behrens die medizinische Versorgung. „Die geplante Zentralklinik ist ein wichtiger Schritt, aber nur ein Teil der Lösung. Wir brauchen auch in Zukunft eine verlässliche medizinische Versorgung direkt vor Ort“, stellt er klar. Sein Ziel ist eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit, um die Versorgung dauerhaft zu sichern. Dabei setzt er auf ein enges Netzwerk aller Beteiligten: Haus- und Fachärzte, Apotheken, Pflegedienste und Therapeuten. „Gute medizinische Versorgung funktioniert nur gemeinsam. Wir müssen die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden und allen Partnern im Gesundheitswesen zur Chefsache machen – für die Sicherheit aller Generationen.“

Entwicklung: Potenziale heben – vom Helenenstift bis zum Ortskern
Ein besonderes Augenmerk legt Behrens auf die Zukunft des Helenenstifts. „Das Stift darf kein leerstehender Ort bleiben, sondern muss wieder mit Leben gefüllt werden. Bis Ende Juni wird ein tragfähiges Nachnutzungskonzept vorliegen“, kündigt er an. Im Fokus stehen bezahlbarer Wohnraum für alle Generationen mit Unterstützungsbedarf sowie neue Räume für Ehrenamt und Gemeinschaft. Auch zentrale Orte wie der Marktplatz oder der Kiessee sollen wieder stärker belebt werden. „Ich will, dass Hage ein Ort ist, an dem sich alle Generationen begegnen und wohlfühlen.“

Führung: Entscheidungskraft aus dem Berufsalltag
Als Leiter des Einsatz- und Streifendienstes beim Polizeikommissariat Norden führt Behrens ein Team von über 40 Mitarbeitenden. Diese Erfahrung will er in die Verwaltung einbringen: „Im Streifendienst zählt oft jede Sekunde, im Rathaus oft die Aktenlage. Ich bin es gewohnt, auch unter Druck besonnen zu entscheiden und Verantwortung zu übernehmen.“

Präsenz: „Ich bin da, wo ihr seid“
Für Behrens beginnt der Einsatz für Hage nicht erst mit Plakaten. In den kommenden Wochen will er vor allem zuhören – auf der Straße, bei Veranstaltungen und im direkten Gespräch.

„Mir ist wichtig, einfach ins Gespräch zu kommen – ohne große Bühne. Ich will wissen: Wo drückt der Schuh wirklich? Mir ist wichtig, zuzuhören, nicht nur zu reden.“
Besonders im Blick hat er auch die junge Generation und die Frage, was Hage für sie lebenswert und attraktiv macht.

Dabei ist für ihn klar: „Das Rathaus ist für die Bürger da – nicht umgekehrt. Ich will ansprechbar sein und greifbar bleiben.“

Privat ist Sven Behrens fest in der Region verwurzelt. Er lebt im Drei-Generationen-Haus in Berumbur und ist als aktiver Fußballer beim SV Hage bekannt.

Sein Fazit: „Politik wird für Menschen gemacht, nicht für Akten. Hage ist meine Heimat – und ich weiß, was die Menschen hier bewegt, weil ich hier lebe und den Alltag genauso kenne.“